Sie chartern eine Yacht mit einem Skipper, so wie es seine Verantwortung ist?

Bei der Verantwortung geht es nicht nur um eine Kaution!

Normalerweise wird aus unserer Sicht die Verantwortung des gemieteten Skippers in Bezug auf die Kaution, die wir für die Yacht hinterlassen, berücksichtigt. Es ist wichtig zu wissen, dass seine Verantwortung viel größer ist, einschließlich der gesetzlichen Haftung. Vielleicht denkt man nicht jeden Tag daran, aber ähnlich verhält es sich beim Autofahren: Man ist nicht nur für das Fahrzeug verantwortlich, sondern auch für die Gesundheit und sogar für das Leben der Passagiere. Im Falle der Yacht ist es das Gleiche.

Warum hinterlassen wir überhaupt ein Deposit? Ist nicht der Skipper verantwortlich?

Die Kaution ist ein Schutz im Falle von Schäden, die während der Kreuzfahrt an der Yacht auftreten können. Auch wenn Sie eine Yacht mit Skipper chartern, kann der Schaden von der Crew ohne Mitwirkung des Skippers verursacht werden (z.B. verlorener Bootshaken oder Fender, beschädigtes Fenster, Spind, verstopfte Toilette usw.). Dann werden Abzüge von der Kaution vorgenommen.

Hat der Skipper keine eigene Haftpflichtversicherung?

Jeder professionelle Skipper sollte über eine Haftpflichtversicherung verfügen, die z.B. Abzüge von der Kaution abdeckt. Es ist jedoch zu beachten, dass es sich hierbei um die Haftpflichtversicherung des Schiffsführers handelt, d.h. sie gilt für die Folgen seiner Handlungen (nicht für die Crew). Meistens wird sie Seitenkratzer, Segel, Schäden am Ruderblatt und ähnliches einschließen.

Was sollte man noch wissen?

Sie sollten wissen, dass es andere Kosten geben kann, die nichts mit der Kaution oder der Versicherung des Skippers zu tun haben. Dazu gehören zusätzliche Dienstleistungen wie der Tauchservice. Ein Ankerhaken kann den Besten passieren, und wenn der Skipper den Anker in Übereinstimmung mit allen Regeln geworfen hat, ist es schwierig, hier über seine Schuld zu sprechen – es kann einfach passieren. Wenn das passiert und Sie die Hilfe eines Tauchers benötigen, kostet das zwischen 100 und sogar ein paar hundert Euro (je nach Ort und Tiefe).

Was können Sie tun, um sich zu schützen?

Urlaub soll ein Vergnügen sein, und wenn ein Schaden eintritt, kann dieses Prinzip in Frage gestellt werden. Nicht jede Situation ist klar. Nicht immer ist ein Schaden auf die Schuld des Schiffsführers oder des Crewmitglieds selbst zurückzuführen. Es lohnt sich, über den Abschluss einer zusätzlichen Kautionsversicherung nachzudenken (bei einigen Betreibern ist sie sogar obligatorisch) – selbst wenn eine “unangenehme” Situation eintritt, wird es dadurch leichter, das Problem zu lösen, und nach der Kreuzfahrt werden nur gute Erinnerungen bleiben, was ich Ihnen aufrichtig wünsche.

Mit freundlichen Grüßen,
Grzegorz

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